Haartransplantation

Unser Chirurg führt Haartransplantationen mit der FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) und mit CHOI-Pens durch.

Haartransplantation
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Haartransplantation

Die Haartransplantation ist die natürlichste und dauerhafteste Methode, um Menschen mit Haarausfall wieder volles Haar zu verleihen. Bei Haarimplantationen werden die eigenen gesunden Haarfollikel des Patienten in die kahlen Bereiche transplantiert. Die Haartransplantation ermöglicht es Patienten, ihr eigenes Haar dauerhaft zurückzugewinnen, als hätten sie es nie verloren.

Erfolg von Haartransplantationsoperationen

Damit eine Haartransplantation erfolgreich ist, müssen die verpflanzten Grafts im neuen Areal anwachsen und sich anpassen. Während der Transplantation werden Haare von einem Bereich des Kopfes in einen anderen verpflanzt, meist vom Hinterkopf oder von den Seiten nach vorne oder oben. Die meisten Haartransplantate wachsen im Empfängerbereich sehr gut an. Insgesamt weist die Haartransplantation eine hohe Erfolgsquote auf.

Ein Bereich, der vollständig haarlos geworden ist, wird durch die Transplantation von Haarfollikeln aus dem Nackenbereich behandelt. Grafts sind entnommene Haarfollikel. In seltenen Fällen verfügt der Patient nicht über ausreichend gesundes Haar im Nacken- oder Schläfenbereich. In solchen Fällen können Haarfollikel aus Armen oder Brustbereich verwendet werden. Der Eingriff dauert mehrere Stunden, abhängig vom Ausmaß des Haarausfalls.

Haartransplantationssitzungen

Wenn die kahle Fläche sehr groß ist, können mehrere Haartransplantationssitzungen erforderlich sein. In den meisten Fällen wird der Eingriff unter Sedierung und lokaler Anästhesie durchgeführt. Die Patienten werden wenige Stunden nach der Operation mit einem speziellen Verband am Kopf entlassen. Trotz Schmerzmitteln können leichte Beschwerden auftreten. Solange der Kopf geschützt ist, kann der Patient in der Regel nach drei Tagen häuslicher Ruhe wieder arbeiten. Am fünften Tag erfolgt die erste Verbandspflege.

Haartransplantation – FUE-Technik

Unser Chirurg führt Haartransplantationen mit der FUE-Technik (Follicular Unit Extraction) und mit CHOI-Implanter-Pens durch. In einer Sitzung werden stets die maximal möglichen Grafts (ca. 4.500–5.500 Grafts) transplantiert. Mit der FUE-Technik können große Flächen behandelt werden. Durch diese Methode ist eine gleichmäßige Haarverteilung zum neuen Standard geworden. Dabei werden einzelne follikuläre Einheiten aus genetisch stärkeren Bereichen der Kopfhaut entnommen und in die lichter werdenden Areale verpflanzt. Da keine linearen Narben und keine Nähte entstehen, heilt der Bereich innerhalb weniger Tage ab. Das Ergebnis ist natürlich und dauerhaft. Mithilfe von Mikropunches werden einzelne Follikel entnommen, wobei nahezu keine sichtbaren Spuren zurückbleiben. Wenn Sie unter lichtem Haar oder Kahlheit leiden, aber noch über ausreichend Spenderhaar verfügen, sind Sie ein idealer Kandidat für eine FUE-Haartransplantation. Es ist vergleichbar mit dem Pflanzen eines Samens, aus dem ein Baum wächst. Nach der Transplantation wachsen die Haare wie zuvor. Die Follikel werden durch Blutgefäße versorgt und beginnen im zuvor kahlen Bereich wieder Haare zu bilden. Vorübergehende Nebenwirkungen wie Schwellungen, Blutergüsse und Empfindlichkeit klingen nach wenigen Tagen ab. Sie können rasch in Ihren Alltag zurückkehren, sollten jedoch den transplantierten Bereich etwa eine Woche nicht befeuchten und auf schwere körperliche Aktivitäten verzichten. Das Haarwachstum beginnt nach etwa 3–4 Monaten.

ABLAUF DER HAARTRANSPLANTATION

Entnahme der Haarfollikel
Wie bei jeder Haartransplantation beginnt der Arzt mit der Festlegung der Haarlinie, der Analyse des Spenderbereichs und der Planung der Entnahme. Nach der lokalen Betäubung werden die Grafts mit einem Mikroextraktionsgerät aus dem Spenderareal entnommen.

Implantation der Haarfollikel
Die Haarfollikel werden ähnlich wie Samen in die Haut eingesetzt. Mithilfe des CHOI-Implanter-Pens werden die entnommenen Follikel geladen und anschließend einzeln in die Kopfhaut implantiert. Dabei wird die Nadel im richtigen Winkel eingeführt. Das Ärzteteam arbeitet meist mit mehreren Implanter-Pens gleichzeitig, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Die Pens sind mit unterschiedlichen Nadeldurchmessern für einzelne oder mehrere Haarfollikel ausgestattet. Nach dem Eingriff kann der Patient die Klinik problemlos verlassen.

Vorteile der CHOI-Pen-Methode
Die CHOI-Pen-Technik gehört zu den modernsten Haartransplantationsmethoden, da die Grafts nur sehr kurz außerhalb der Kopfhaut verbleiben. Sie eignet sich besonders für Patienten, die im Empfängerbereich keine Rasur wünschen. Kanäle werden geöffnet und die Follikel gleichzeitig eingesetzt, ohne zusätzliche Instrumente. Das Verfahren ist präzise und schonend.

Nachsorge – Entlassungsinformationen

Am Abend nach der Operation können die Verbände am Hinterkopf entfernt und ein sauberes, weiches Handtuch auf das Kissen gelegt werden. Die verschriebenen Antibiotika und Schmerzmittel sollten eingenommen werden. Am zweiten Tag hilft der Arzt beim ersten Waschen des Hinterkopfs mit lauwarmem Wasser. Der transplantierte Bereich sollte alle zwei Stunden mit der bereitgestellten Lösung besprüht werden. Ab dem 4.–5. Tag kann vorsichtig geduscht werden. Ab dem 6. Tag dürfen mit Babyshampoo die Krusten sanft entfernt werden. Innerhalb der ersten vier Wochen fallen die transplantierten Haare meist aus, die Follikel bleiben jedoch erhalten und beginnen nach etwa sechs Monaten erneut zu wachsen. Nach einem Jahr ist das endgültige Ergebnis sichtbar.

Barttransplantation

Bei der Barttransplantation werden Haarfollikel aus der Kopfhaut in haarlose Bartbereiche transplantiert. Sie eignet sich bei genetisch bedingtem fehlendem Bartwuchs oder nach Verletzungen, Verbrennungen oder Infektionen. Da jede Bartstruktur individuell ist, wird der Eingriff speziell angepasst. Er erfolgt schmerzfrei unter lokaler Anästhesie mit der FUE-Technik. Für ein natürliches Ergebnis werden bevorzugt Haarfollikel aus dem Halsbereich verwendet.

Ursachen für Haarausfall

Genetische Veranlagung ist eine der häufigsten Ursachen. Hormonelle Veränderungen wie Schwangerschaft oder Menopause, Medikamente, Strahlentherapie, Schilddrüsenerkrankungen, Kopfhautinfektionen, Stress, falsche Ernährung sowie aggressive Frisuren und Hitzeeinwirkung können ebenfalls Haarausfall verursachen.

Negative Auswirkungen von Haarausfall auf die Gesundheit

Haarausfall kann ein Hinweis auf ernsthafte gesundheitliche Probleme sein, insbesondere wenn er mit weiteren Symptomen wie Müdigkeit oder Muskelschmerzen einhergeht. Auch psychische Störungen wie Trichotillomanie können zu Haarverlust führen.

Grundlegende Informationen zur Haartransplantation

Raucher sollten mindestens zwei Wochen vor dem Eingriff mit dem Rauchen aufhören. Nach der Operation kann die Kopfhaut empfindlich sein. Eine Rückkehr zur Arbeit ist meist nach 2–5 Tagen möglich. Der endgültige Haarwuchs entwickelt sich über Monate hinweg.

Haartransplantationsmethoden

Es gibt zwei Techniken: FUT und FUE. Bei FUT wird ein Hautstreifen entnommen, was eine lineare Narbe hinterlässt. Die FUE-Methode entnimmt einzelne Follikel ohne lineare Narben, mit kürzerer Erholungszeit und geringerem Infektionsrisiko. FUE ist heute die bevorzugte Methode.

Vorteile der Haartransplantation

Das äußere Erscheinungsbild und das Selbstvertrauen werden deutlich verbessert. Die Haartransplantation ist eine dauerhafte, schmerzarme Lösung mit kurzer Ausfallzeit. Nach wenigen Tagen können Patienten wieder in ihren Alltag zurückkehren.

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